Kuriose News der Woche 34/2011

Von Kornkreisen in Sachsen, vergesslichen Rentnern und einem Kubaner mit 4 zusätzlichen Fingern und Zehen handeln die kuriosen News der Woche 34.

Hier ein paar interessante Meldungen aus der Nachrichtenwelt vom 22. bis 28. August 2011 – Kalenderwoche 34:

Lapdance einer betrunkenen Passagierin bewirkte die Umkehr eines Flugzeugs

Bei einem Flug von Moskau nach London am vergangenen Freitag verlief anfangs alles normal. Bis sich eine 39-jährige Passagierin in der Pflicht sah, die anderen Passagiere zu unterhalten. Die angetrunkene Frau belästigte die anderen Passagiere mit erotischen Tänzen. Dabei nahm sie einigen die Brille von der Nase. Die Besatzung beschloss recht schnell wieder umzukehren. Das Flugzeug war gerade einmal 15 Minuten in der Luft und landete wieder auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo. Sie Polizei nahm sie fest und brachte sie ins Krankenhaus.

Kubaner hat 4 zusätzliche Finger und Zehen

Yoandri Hernandez Garrido ist unter seinen Bekannten als „Vierundzwanzig“ bekannt. Der Grund dafür ist, dass Hernandez mit vier zusätzlichen Fingern und Zehen auf die Welt gekommen ist – einen mehr für jeden Hand und Fuß – und sie sind alle perfekt geformt. Hernandez behauptet, stolz darauf zu sein: Diese Missbildung mache ihn einzigartig. Außerdem kann er dank seiner Polydaktylie seine Haushaltskasse etwas aufbessern: So hat ein Tourist für ein Bild mit Hernandez zehn US-Dollar bezahlt, was der Hälfte des durchschnittlichen monatlichen Einkommens auf Kuba entspricht.

Rentner vergisst Frau und Auto bei einem Ausflug 

Ein aus Düsseldorf stammender Rentner war zusammen mit seiner Frau und dem gemeinsamen Auto zu einem Ausflug nach Opladen in der Nähe von Leverkusen aufgebrochen. Doch der 83-Jährige war so verwirrt, dass er während des Ausflugs seine Frau sowie auch sein Auto vergaß. Seine Frau wartete am Auto vergebens mit ihrem Rollator auf ihren Mann. Ein Anwohner fiel die Situation der alten Dame auf und rief die Polizei. Diese löste in der Stadt sowie in der Umgebung eine Fahndung nach dem Rentner aus. Auch im Radio lief ein Fahndungsaufruf. Doch finden konnte man den Rentner zunächst nicht. Erst ein Anruf bei dem Senior zu Hause brachte Erfolg. Der 83-Jährige hatte dermaßen die Orientierung verloren, dass er sich ein Taxi nahm und nach Hause fuhr. Dort wartete er dann auf seine Frau.

Hamburger SV: 100.000 Euro Wasserrechnung

Beim Hamburger Sportverein läuft es sportlich nicht rund, nun kommt auch noch eine kuriose Geschichte im Fußball-Trainingszentrum Ochsenzoll in Norderstedt ans Licht. Hier waren zuletzt die A-Jugend sowie das U23-Team des Bundesligisten zu Gast und nutzen offenbar auch das Entmüdungsbecken. Dabei vergaßen die Verantwortlichen das Wasser abzustellen, das wochenlang vor sich hin plätscherte. Die Stadtwerke haben dem Verein für die intensive Frischwasserzufuhr nun eine Rechnung in Höhe von 100.000 Euro gestellt. Erst mit der Rechnungsstellung fiel auf, dass etwas mit dem Wasserverbrauch nicht stimmt.

Architekt plant Haus in 72 Zentimeter schmaler Baulücke

Der polnische Architekt Jakub Szczesny hat ein Haus entworfen, das in eine Lücke zwischen zwei Gebäuden in der polnischen Hauptstadt Warschau gebaut werden soll. Diese Lücke misst allerdings lediglich 72 Zentimeter. Die Wohnfläche soll 14,5 Quadratmeter umfassen und als Arbeitsplatz für den israelischen Schriftsteller Etgar Keret dienen. Des Weiteren soll dort ein Studio für Künstler aus aller Welt entstehen. Das vorwiegend weiße Gebäude soll aus einem Stahlrahmen, verkleidet mit Sperrholzplatten, bestehen. Die platzsparenden Treppen sollen per Fernbedienung zu einer ebenen Fläche verwandelt werden können. Zum Bau ist der Zeitraum zwischen September und Dezember vorgesehen.

Neuer Kornkreis-Fund in Sachsen

In Sachsen wurde jetzt der dritte Kornkeis in Deutschland in diesem Jahr entdeckt. Dabei handelt es sich nicht einfach nur um einen Kreis, sondern um „drei sich triangular überlappende Sicheln im Innern eines Außenrings.“ So beschreibt der deutsche Kornkreisforscher Andreas Müller das Gebilde. Das Gesamtgebilde soll einen Durchmesser von zirka 30 Metern haben. Nach Darstellung Müllers handele es sich um eine kleine Variante eines vor zehn Jahren in England entdeckten Kornkreises. Bei dem diesjährigen Fund handelt es sich laut Müller auch nicht um den ersten in Sachsen. Bereits 1994 sei dort ein Kornkreis entdeckt worden, denen weitere gefolgt seien. Schon zu Zeiten der DDR seien Kornkreise gesichtet, damals aber meist verschwiegen worden.

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