[Test] Innovativer Bewegungs- & Schlaf-Tracker Fitbit Ultra

Das kalifornische Unternehmen Fitbit möchte uns zu einem gesünderen und vor allem fitteren Lebensstil erziehen. Möglich machen sollen das verschiedene Produkte, durch die wir mehr auf unsere Aktivitäten achten. Eines davon, nämlich den Fitbit Ultra, möchte ich euch heute vorstellen.

Ich trage den Schrittzähler, Schlaf-, Kalorien- und Entfernungsmesser nun nun seit über einem Monat mit mir rum und verrate euch in meinem Test, was ich vom kleinen Activity Tracker halte…

Die Idee ist ganz simpel: Das kleine Gadget soll aufzeigen, wie viel man sich jeden Tag bewegt und was ideal wäre. So kann man sich Ziele setzen und hat immer den aktuellen Stand vor Augen. Wenn man am Abend sieht, dass man zu wenig aktiv war, kann man sich zum Beispiel noch schnell auf´s Rad schmeißen oder eine Runde um die Häuser joggen. Bleibt nur die Frage, ob einem da der innere Schweinehund nicht einen Strich durch die Rechnung macht?

Neben dem Tracker befindet sich ein zusätzlichen Gürtel-Clip, ein Armband und eine USB-Ladestation, die zusätzlich als Übertragungsmedium für die erfassten Daten dient, im Lieferumfang.

Design & Größe

Den Fitbit Ultra sollte man immer bei sich haben, damit wirklich alle Aktivitäten aufgezeichnet werden. Dank der kompakten Größe ist das aber problemlos möglich – der Tracker in Feuerzeug-Größe findet einfach in jeder Tasche oder am Gürtel Platz. Der Kunststoff-Clip bietet ein OLED-Display und eine einzige Taste. Das Design ist einfach, aber elegant und erhältlich in Blau/Schwarz oder Pflaume/Schwarz.

Das Gehäuse ist federleicht, solide verarbeitet und spritzwassergeschützt. Zum Duschen sollte man den Fitbit aber definitiv nicht mitnehmen!

Bewegungs- und Aktivitätsmessung

Der Fitbit Ultra ist im Prinzip ein ausgeklügelter Schrittzähler, bei dem viel Wert auf einfache Bedienung gelegt wurde. Eine Bedienungsanleitung wird gar nicht erst mitgeliefert – braucht man aber auch nicht! Das Tracking-Gadget zeigt neben Schritten zusätzlich die zurückgelegte Distanz, die verbrauchten Kalorien und dank integriertem Höhenmesser sogar die bewältigten Stockwerke pro Tag an.

Dazu gibt es einen Aktivitätsindex in Form einer Blume: Je größer die Blume, desto aktiver war man über den Tag verteilt. Zusätzlich kann man den Fitbit-Tracker auch als Stoppuhr und Distanzmesser zum Beispiel für Lauf-Einheiten oder Wanderungen verwenden. Dazu drückt man einfach für zwei Sekunden lang auf den Button und schon startet der Timer.

Schlaftracker

Genauso interessant wie die Messung der Aktivitäten untertags ist die Funktion der Schlafüberwachung. Mit dem Fitbit Ultra kann man nämlich rausfinden, wie lange und gut man schläft. Der kleine Tracker verrät genau, wie oft man in einer Nacht aufgewacht ist, und somit, wie „effizient“ der Schlaf war. Dank dem mitgelieferten Fleece-Armband kann man den Fitbit Ultra nachts am Handgelenk tragen, ohne dass dieser stört.

Synchronisation & Statistiken

Natürlich will man seine zurückgelegten Strecken auch auswerten. Dazu muss man sich erstmal einen Account bei Fitbit anlegen. In diesem werden später alle aufgezeichneten Daten gespeichert und mit verschiedenen Diagrammen visualisiert. Synchronisieren lässt sich der Fitbit-Tracker über das mitgelieferte USB-Ladedock. Der Fitbit Ultra muss allerdings nicht in das Dock gesteckt werden, es reicht wenn er nur in der Nähe ist und das Ladedock mit dem Computer verbunden ist.

Aufrufen kann man seine Daten jederzeit entweder via iPhone-App oder über die Fitbit-Website. Und natürlich zeigt auch das kleine Display am Gerät durch Tastendruck die Statistiken des aktuellen Tages.

Mein Fazit

Ich trage den Fitbit Ultra jetzt seit über einem Monat ständig in den kleinen Taschen in den Hosentasche meiner Jeans. Dort bemerkt man ihn nicht mal und hat ihn trotzdem immer dabei. Und ich muss sagen ich finde es richtig interessant mal zu sehen, wie viele Schritte oder Treppen man so an einem Tag zurücklegt.

Auch wenn man keinen Sport macht, sondern z.B. nur den ganzen Tag im Büro rumläuft, kommt wirklich einiges zusammen. So sind für mich zum Beispiel an einem normalen Arbeitstag 20 bewältigte Stockwerke keine Seltenheit (mein Büro ist im 2. Stock). Mit einer Akkuladung kann man ca. eine Woche lang seine Aktivitäten aufzeichnen – dann muss das Gadget wieder an das Ladedock.

Die Frage, ob das kleine Gerät genug Motivation bietet, um für einen Alltag mit mehr Bewegung und Fitness zu sorgen, ist denke ich schwer zu beantworten. In meinem Fall kann ich aber sagen, dass ich mir definitiv mehr Gedanken mache und ich mich immer öfter, wenn ich die Wahl zwischen Lift und Treppe habe, für das Treppensteigen entscheide.

Kleine Abzeichen, die man durch Erreichen bestimmter Ziele bekommt, motivieren zusätzlich. So habe ich mitlerweile zum Beispiel das Helikopterabzeichen für über 500 bewältigte Stockwerke bekommen…

Als Fazit kann ich den Fitbit Ultra wirklich jedem empfehlen, der etwas auf seine Fitness achten will, ein paar Kilo abnehmen will, oder einfach nur sehen will, welche Strecken er im Alltag so zurücklegt und wie gut er schläft. Innsgesamt sehe ich das Fitness-Gadget aber eher als Motivations-Gimmick für Bewegungsmuffel, als als Tracking-Device für Extremsportler.

Kaufen könnt ihr euch den Fitbit Ultra zum Beispiel auf Amazon versandkostenfrei für knapp 100 Euro in zwei Farben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.