[Test] Sleeptracker Schlafphasenwecker–Armbanduhr

Die letzten zwei Wochen durfte ich einen ganz besonderen Wecker testen – und zwar den Sleeptracker Elite. Es heißt, der Sleeptracker weckt einen sanfter aus seinen Träumen, als gewöhnliche Wecker!

Im Prinzip sieht das Ding aus wie eine gewöhnliche digitale Armbanduhr. Doch der Schein trügt – der Sleeptracker ist ein Schlafphasenwecker.

Allgemeinbildung: Was sind Schlafphasen?

Wir Menschen „durchschlafen“ jede Nacht unterschiedliche Schlafphasen – jeder kennt das! Der durchschnittliche Erwachsene absolviert 4-5 volle Schlafzyklen über einen 8-Stunden Zeitraum. Jeder Zyklus dauert ungefähr 90-110 Minuten und enthält fünf unterschiedliche Stadien.

Anfangs schläft man nur leicht, dann wird der Schlaf nach und nach tiefer. In der sogenannten DELTA-Phase schläft man dann am tiefsten und in der letzten Phase (REM-Phase) träumt man. In dieser Phase ist man kurz davor, wach zu werden – meistens genügt ein leises Geräusch oder irgendwelche Schmerzen.

Was ist ein Schlafphasenwecker?

Ein Schlafphasenwecker analysiert die verschiedenen Schlafphasen mittels eines Bewegungssensors. Man kann sich ein sogenanntes Weckzeitfenster einstellen. Das heißt, ich möchte zum Beispiel zwischen 6:30 und 7:00 Uhr geweckt werden.

Der Sleeptracker analysiert nun in der Nacht den Schlaf und stellt fest, wann der beste Weckzeitpunkt ist, damit man in einer Leichtschlafphase geweckt wird. “Durchschläft” man im Zeitraum von 6.30 Uhr bis 7.00 Uhr keine Leichtschlafphase, wird man spätestens um 7 Uhr geweckt.

Der ideale Weckzeitpunkt ist, wenn man eh schon fast Wach ist – also in der REM-Phase. Und somit soll ein solcher Wecker einem das Aufwachen bzw. Aufstehen erleichtern.

Funktioniert das Ganze auch?

Ich hatte den Sleeptracker Elite jetzt ungefähr zwei Wochen im Einsatz. Er ist einfach zu bedienen und weckt einen zuverlässig (was ja nicht unwichtig ist). Lustig ist auch der Vibrationsalarm.

Wie oben bereits erwähnt, habe ich gleich mal den Weckzeitraum auf 6:30 bis 7:00 Uhr eingestellt. Aufgeweckt hat mich der Sleeptracker am ersten Tag gleich um 6:48 Uhr. Es kann auch sein, dass es Einbildung ist, aber seit ich den Sleeptracker verwende, starte ich besser und vor allem leichter in den Morgen.

Als Fazit kann ich also jedem den Wecker empfehlen, der morgens nicht ganz so leicht aufsteht. Den Sleeptracker könnt ihr auch bestellen, testen und falls ihr mit dem Ergebnis unzufrieden seid, innerhalb von 14 Tagen zurückschicken.

Unter sleeptracker.at gibts mehr Infos. Dort könnt ihr euch den Sleeptracker, welchen es übrigens in verschiedenen Modellen gibt, auch gleich bestellen. Den Sleeptracker Elite gibts übrigens auch bei Amazon für knapp 160 Euro.

There are 2 comments for this article
  1. Linda um 18:47

    Eine echt tolle Idee diese Uhr. Leider ist sie sehr teuer, weshalb ich mich jetzt durch das halbe internet lese um zu erfahren ob diese Uhr auch wirklich so gut ist. Mitlerweile bekomme ich sie für 149,90€ auf amazon.de.
    Ich muss nocheinmal überlegen. Aber der Bericht hat mich eigentlich schon überzeugt.

    Liebe Grüße

    Linda

  2. Markus um 14:21

    Hey,

    nach Deinem Artikel habe ich mir das ding auch mal bestellt. Ist zwar nicht gerade billig aber was tut man nicht alles um am morgen besser aus dem bett zu kommen. Habe es jetzt seit 3 Tagen und bin bisher immer zu unterschiedlichen Zeiten geweckt worden. Bisher bin ich zufrieden, weiß aber noch nicht wirklich ob es am Placebo effekt liegt. Naja soll mir auch egal sein sollange ich dadurch fitter bin 🙂

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