Kuriose News der Woche 41/2011

Nach einer Woche Pause ist es heute wieder Zeit für die kuriosen News der Woche – unter anderem mit „Geisterrentnern“, Charlie Sheen Halloween-Kostümen und Surfern, die Haie als Board missbrauchen…

Hier eine Zusammenfassung der lustigsten, verrücktesten und interessantesten Newsmeldungen der Woche vom 10. bis 16. Oktober 2011 – Kalenderwoche 41:

Über 110.000 „Geisterrentner“ in Griechenland

Mehr traurig als lustig ist diese Nachricht: Stieß im Frühsommer noch die Meldung von 321 längst verstorbenen über 100-jährigen Rentnern in Griechenland auf breites Unverständnis, dokumentieren neue Zahlen der griechischen Rentenkasse IKA ganz andere Dimensionen. Demnach folgten lediglich 900.000 von 1.094.210 registrierten Rentnern einer Aufforderung der IKA, bis Ende September bei ihrer Bank vorstellig zu werden. 110.000 Renten, so nimmt IKA-Chef Rovertos Spiropoulos an, sollen unberechtigt fließen. Geschätzter jährlicher Schaden: 1,5 Milliarden Euro. Bei der Kontrolle fiel auf, dass selbst ein 130-Jähriger noch Ruhegeld bezog.

Sachse ärgert Polizei mit „Pozilei“-Aufklebern auf seinem Auto

Ein Autofahrer aus dem Vogtland in Sachsen hat auf sich aufmerksam gemacht, indem er auf seinen Wagen mehrere Aufkleber klebte, auf denen über die Polizei hergezogen wird. So heißt es auf den Aufklebern beispielsweise „Pozilei“, „Vierbeinige Bullen sind Rindviecher“ oder „gegen aufgeblasene Uniformträger“. „Wir kennen das Auto hier in der Gegend. Rein strafrechtlich ist das Fahrzeug nicht zu beanstanden. Der Halter darf so auf der Straße fahren. Doch ob es durch diese Lackierung zu Verwechslungen bei den Bürgern kommen kann, wird gerade geprüft“, erklärte ein Polizeisprecher.

Jobcenter überweist versehentlich 83.000 Euro – HartzIV-Pärchen gibt Geld aus

Ein Paar aus Schöneck bei Magdeburg, 22 und 21 Jahre alt, traute ihren Augen nicht, als sich ihr Jobcenter im Juli und August als außergewöhnlich großzügig erwies. Ihr Kontostand wuchs in dieser Zeit überraschend um 83.000 Euro. Grund sei ein Eingabefehler gewesen, so die Leiterin des Amtes. Erfolglos versuchte die Behörde, nach Feststellung der Misere, die jungen Leute postalisch und telefonisch zu kontaktieren, ein Anhörungstermin verstrich. Nach Ansicht des Amtes hätte das Duo erkennen müssen, diese Summe nicht behalten zu dürfen. Mittlerweile droht das Amt mit dem Gerichtsvollzieher. Der Grund: Das Paar wehrt sich per Anwalt und verweist auf das Internet. Nur bei arglistiger Täuschung, Drohung oder Bestechung müsse man das Geld zurückzahlen, so ihre Interpretation. Und so flossen rund 33.000 Euro in Kinderausstattung und Wohnungsausstattung. Lediglich 50.000 Euro konnte das Amt bislang sicherstellen.

Hai warf Surfer vom Board – dieser surfte auf dem Hai weiter

Im US-Bundesstaat Oregon wurde am vergangenen Montag ein Surfer von einem Hai von seinem Board geworfen. Nach dieser Attacke landete Doug Niblack überraschenderweise auf dem Hai, der ungefähr drei bis vier Meter lang gewesen sein soll. Er wurde dabei aus dem Wasser katapultiert und landete stehend auf ihm. So kam er in den Genuss, für ein paar Sekunden einen Hai zu surfen. Ein weiterer Surfer war Augenzeuge der bemerkenswerten Situation. Die beiden paddelten dann so schnell sie nur konnten zum Strand zurück.

Klage: Im Kinofilm „Drive“ wird nicht genug Auto gefahren

Eine ungewöhnliche Klage kommt jetzt auf den Filmverleih „FilmDistrict“ zu. Sarah Deming aus Michigan waren im neuem Kinofilm „Drive“ zu wenige Rennszenen. Deshalb verklagt sie das Kino, um das Geld für die Vorstellung erstattet zu bekommen. Sarah Deming behauptet, dass die Werbung für das Verbrecherdrama irreführend sei. In dieser werde suggeriert, dass mehr Rennszenen im Stile von „The Fast and the Furious“ enthalten seien. Stattdessen bekam sie nur wenige Rennszenen zu Gesicht. Dass in dem Film trotzdem viel Action und Gewalt sowie eine Liebesgeschichte zu sehen sei, reiche ihr nicht aus. Sie habe in dem Film sogar antisemitische Propaganda erkennen können. Der Verleiher wollte zu den Vorwürfen keinen Kommentar abgeben.

Das beliebteste Halloween-Kostüm 2011: Charlie Sheen

Halloween steht vor der Tür und das beliebteste Promi-Kostüm steht schon fest: Keine andere Verkleidung ist in diesem Jahr beliebter, als die von „Two and a Half Men“-Star Charlie Sheen. Das „Kostüm“ besteht aus einem Bowlinghemd, einer Flasche „Tiger Blood“ und Charlies berühmter Machete. Außerdem gibt es eine echte Charlie-Sheen-Maske. Der Charlie-Sheen-Look hat den „Justin Bieber“ vom Thron gestoßen, für den sich 2010 die meisten Halloween-Fans entschieden hatten.

Marathon-Läufer muss Medaille zurückgeben, weil er den Bus nahm

Der Läufer Rob Sloan errang beim Kielder Marathon den dritten Platz mit einer erstaunlich guten Zeit, an der jedoch nach einer Weile Zweifel aufkamen. Die Mitläufer wunderten sich nämlich, dass sie Sloan niemals neben ihnen laufen sahen oder dass er jemanden überholte. Nach eingehender Befragung gab der Sportler zu, bei der letzten Etappe auf einen Bus gesprungen zu sein, weil er müde war. Anschließend wartete er bei einem Waldstück auf die Läufer und schmuggelte sich wieder ins Feld. Seine Medaille musste er nun zurückgeben.

There is 1 comment for this article
  1. Svea um 2:26

    Hey lieber Rene, in meinen Nachtwachen gibt es nichts besseres um mich wach zu halten als deine spannenden und genialen Fundstücke der lustigsten Nachrichten aus aller Welt zu verfolgen! Bin regelrecht süchtig danach! Bitte mehr davon… ich hab schon Entzugserscheinungen! 😉 Und Danke an dieser Stelle!

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