Ohne Kopfschmerzen ins Kino dank 2D-Brille für 3D-Filme

Was als Aprilscherz begann, entwickelt sich zu einem echten Kassenschlager: Brillen, die im Kino aus einem 3D-Film wieder 2D-Bilder machen.

Nicht jeder verträgt nämlich die immer populärer werdende 3D-Technik. Mit verschiedenen Bildern auf jedem Auge kommen viele Gehirne nicht zurecht. Die Folgen sind Kopfschmerzen und Übelkeit.

Etwa 10% aller Menschen leiden unter diesem Problem. Nichts desto trotz werden neue Blockbuster in den Kinos immer öfter nicht mehr in 2D, sondern nur mehr als 3D-Version gespielt. Zum großen Leid aller, die das dreidimensionale Kino nicht vertragen. Die 2D-Brille schafft da jetzt Abhilfe!

Spätestens mit James Cameron´s Avatar trat die 3D-Technologie ihren weltweiten Siegeszug an. Bei einem 3D-Film werden zwei unterschiedliche Bilder gleichzeitig auf die Leinwand projiziert. Bei Gläsern einer 3D-Brille blockiert ein Glas das eine Bild und das andere Glas das andere Bild. Das rechte Auge sieht dementsprechend ein anderes Bild als das linke, wodurch der dreidimensionale Effekt entsteht.

Das Prinzip der 2D-Brille ist denkbar einfach: Die 2D-Brille blockiert im Gegensatz zur 3D-Brille mit beiden Gläsern eines der beiden Bilder, so dass beide Augen wieder dasselbe Bild sehen. Schon ist der 3D-Effekt verschwunden und damit auch die Kopfschmerzen!

Vom Design her gleichen die 2D-Gläser den Brillen, die man auch im Kino bekommt – nur eben mit dem Unterschied, dass man durch sie Filme in 2D und nicht in 3D sieht. Mit der Kunststoff-Brille kannst Du endlich wieder an Besuchen in 3D-Kinofilmen teilnehmen, ohne unter den unangenehmen Nebenwirkungen zu leiden.

Erhältlich ist der „Ent-3D-sierer“ zum Beispiel bei getDigital für 9,95 Euro. Bleibt lediglich die Frage, ob man mit dieser Brille auch nur den 2D-Preis im Kino bezahlen muss – vermutlich Verhandlungssache mit dem Kinobetreiber eures Vertrauens?!? 😉

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